Versicherungsvertrieb am
Bankschalter:
Neue Abzockmethoden im Kommen!
Wussten Sie, dass der Verkauf von
Versicherungen zum Kerngeschäft Ihrer Bank gehört?
Das glauben über 40 Prozent aller
deutschen Bankmanager (Quelle: Studie "Banking-Trend" von
Mummert Consulting, dem Bankmagazin und dem Spezialisten für Umfrage- und
Beschwerdemanagementsoftware Inworks).
Die Banker sehen besonders beim Thema
Altersvorsorge ein großes Wachstumspotenzial. Sie glauben, dass sich
dieses Segment am besten entwickeln wird.
Auch auf dem Gebiet der betrieblichen
Altersvorsorge sehen 76,5% der befragten Banker ein hohes Wachstum voraus.
Und mehr als die Hälfte erwarten dies auch im Geschäft mit
Krankenzusatzversicherungen und privaten Lebensversicherungen.
Die Sparkassen wollen sich auch der
Vermittlung von privaten Krankenvollversicherungen verstärkt widmen, da
sie hier hohe Ertragschancen erwarten. Einziges Ziel ist hohe Provisionen
zu kassieren.
Da 82% der Top-Entscheider in Banken
prognostizieren, dass sich „Bankassurance-Produkte“ dauerhaft als „Ertragssteigerungsinstrument
der Banken“ etablieren werden, ist für Sie die Antwort auf folgende
Frage von Bedeutung:
Welche Vorteile
haben Sie als Bankkunde vom Versicherungsvertrieb am Bankschalter?
Keine! Im Gegenteil. Die Banken
werden Höchstprovisionen von den Versicherern kassieren - und Sie als
Kunde werden die Zeche bezahlen. Nichts als Abzocke, denn ich bestreite
die Kompetenz eines Bankangestellten. Von Versicherungen haben Banker noch
weniger Ahnung als von Geldanlage - und das will schon etwas heißen.
Darauf läuft alles hinaus: Falls Sie von
Ihrer Bank überhaupt noch einen Kredit bekommen, müssen Sie damit
rechnen, dass dieser vom Abschluss einer Versicherung abhängig gemacht
wird.
Die Bank wird in Zukunft versuchen für Sie
zu entscheiden, welche Versicherungen Sie brauchen. Ich hätte wohl sagen
müssen, welche Sie nicht brauchen. Denn aus Sicht der Bank brauchen Sie
in Zukunft fast jede Versicherung, die sie im Angebot hat. Eine
Lebensversicherung zu Gunsten der Bank ist immer gut. Es soll ja schon
Unternehmer gegeben haben, die den Telefonterror ihres Banksachbearbeiters
mit einem Herzinfarkt beendeten ...
Auszug: (Quelle: Horst D. Deckert
- 5x5.de)