Warum
konservative Aktienfonds langfristig sicherer sind als Geldwerte
Zur
Frage: Ist ein internationaler konservativer Aktienfonds angesichts
der Entwicklung der Börse noch sicher?
Der
Bund der Sparer e.V. empfiehlt für die private Altersvorsorge ausschließlich
Anlagen in internationalen konservativen Aktienfonds – ob als Sparplan
oder Fonds-Police. Andererseits warnt der Bund der Sparer e.V. bei Anlagen
zur privaten Altersvorsorge vor jeder Anlage in Geldwerten. Bei Geldwerten
ist der Anleger immer an ein Institut gebunden, sei es eine Bank, eine
Versicherungsgesellschaft oder eine Bausparkasse.
Geldwerte
können, wie schon der Name sagt, bei einer Geldentwertung, zu einem
totalen Verlust führen (In Deutschland war dies 1923 und 1948 der Fall).
Durch
die Veränderung der Weltwirtschaftsverhältnisse, wie wir sie derzeit
erleben, kann eine Situation entstehen, dass sogar große Institute davon
betroffen sind. So sind die Verluste der Dresdner Bank eine gefährliche
Belastung für die Allianz und die der HypoVereinsbank eine gleich
belastende für die Münchner-Rück-Versicherungsgesellschaft. Letztere
hat deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie dieser Entwicklung nicht mehr
lange zusehen würde.
Das
gleiche gilt für Versicherungsgesellschaften. 10
Versicherungsgesellschaften sollen sich seit August 2002 in
Schwierigkeiten befinden, eine ist bereits unter Zwangsverwaltung.
Was
hat das zur Folge?
Was
Versicherungsgesellschaften anbelangt, so gibt es dazu Erfahrungswerte aus
der jüngsten Vergangenheit: Im Jahre 2000 gingen in Japan mehrere große
Gesellschaften in Konkurs. Alle Anleger von Kapital-Lebensversicherungen
haben ihr Erspartes verloren.
Bei
den Banken gibt es zwar einen so genannten Einlagensicherungsfonds, aber
bei einem Zusammenbruch einer Großbank würde auch dieser Fonds die
Anleger nicht mehr schützen können.
Im
Gegensatz dazu handelt es sich bei den Anlagegeldern in einem Aktienfonds
um ein “Sondervermögen“.
Hier
ein Beispiel, an dem verdeutlicht werden soll, was das ist:
Wenn Sie eine Anlage gleich welcher Art in Geldwerten tätigen
(also Sparbuch, Pfandbriefe, Bausparverträge, Kapital-Lebens- und private
Rentenversicherungen), so kommt Ihr Geld sozusagen
in “einen Topf“. Und wenn dieser Topf leer ist, was bei einer
Pleite der Fall ist, so bleibt nichts mehr übrig.
Bei
einem Aktienfonds sind das “zwei Töpfe“: In den eine kommt
das Geld für die Investment- Gesellschaft (Ausgabeaufschläge und jährliche
Kosten) und in den anderen das Geld der Anleger.
Wenn
nun diese Gesellschaft “pleite“ geht, so darf der 2. Topf mit dem Geld
der Anleger von niemanden gepfändet werden.
Hier
noch zwei weitere wichtige Vorteile: