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Richtig und
sicher anlegen: Fragen & Antworten 1 |
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Fragen und Antworten zum
richtigen Anlegen und Sparen |
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Frage: Warum sollte ich mich für fondsgebundene Lebens-/
Rentenversicherungen zur Altersvorsorge entscheiden?
Diese Art der
Lebensversicherung, die im Grunde eine Fondsanlage
in Verbindung mit einer Lebens- oder Rentenversicherung ist, hat in der
Vergangenheit bessere Renditen erreicht als die normale
Kapitallebensversicherung/private Rentenversicherung.
Das liegt vor allem daran,
dass bei dieser Versicherungsart klarere Vermögensverhältnisse
herrschen.
Der Sparanteil des Beitrages
gelangt in einen oder mehrere Investmentfonds und unterliegt nicht den
Manipulationsmöglichkeiten des Versicherers. |
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Ihre
Frage: Bekomme ich bei Aktienfonds Erträge ausgeschüttet?
Die meisten Aktienfonds schütten einmal jährlich die Erträge für das
abgelaufene Geschäftsjahr aus.
Sie können sich die Erträge auszahlen lassen.
Die andere Möglichkeit ist, sie wieder anzulegen. Das bedeutet: Gleich
bei der Ausschüttung für den Gegenwert zusätzliche Fondsanteile zu
erwerben. In diesem Falle erhalten Sie normalerweise einen attraktiven
Wiederanlage-Rabatt, der Ihren Anlageerfolg erhöht.
Ein wichtiger Vorteil der Aktienfonds, den manche Anleger überhaupt nicht
auf der Rechnung haben, obwohl man ihn nicht hoch genug veranschlagen
kann, heißt: Steuerersparnis!
Kursgewinne der Wertpapiere in Aktienfonds sind steuerfrei. Dies erhöht
Ihren Anlageerfolg „nach Steuern“ oft ganz beträchtlich. Und das ganz
legal! |
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Ihre
Frage: Neben der Einmalanlage gibt es die Möglichkeit, regelmäßig zu
sparen. Wie funktioniert das?
Sie schließen einen Investment-Sparplan ab. Dieser Sparplan arbeitet nach
folgender Methode:
Auf Ihren Sparplan zahlen Sie über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig
(monatlich oder vierteljährlich) einen bestimmten Betrag ein – zum
Beispiel 25, 50, 100, 200, 300 Euro im Monat.
Die Kapitalanlagegesellschaft wandelt Ihre Einzahlungen unverzüglich in
Aktienfonds-Anteile um und sichert Ihnen damit sämtliche Vorteile der
Investmentanlage: Das professionelle Management, Wertzuwachs, Erträge mit
dem Wiederanlageeffekt, die mühelose Vermögensanlage.
Dazu allerdings kommt ein weiterer, sehr wesentlicher Vorteil: der
sogenannte Cost-Average-Effekt.
Da Sie regelmäßig einen bestimmten Betrag auf Ihren Sparplan einzahlen,
erwerben Sie Aktienfonds-Anteile entsprechend den Kursschwankungen an der
Börse mal zu niedrigeren, mal zu höheren Kursen.
Infolgedessen kommen Sie auf längere Sicht zu einem günstigen
Durchschnittskurs. Das heißt in der Fachsprache Cost-Averaging – ein
Verfahren, das Sie bei einem Investment-Sparplan gewissermaßen
automatisch nutzen.
Aus all diesen Gründen sind Aktienfonds-Sparpläne für langfristige
Anlageziele – wie z.B. die Altersvorsorge – besonders gut geeignet. |
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Ihre
Frage: Warum soll ich Aktienfonds kaufen?
Weil Aktien Ihnen Vorteile verschaffen wie kein anderes Investment und
sich mit ergänzenden Geldanlagen zu einer harmonischen Einheit verbinden.
Aus dieser Kombination resultiert, was Sie von der perfekten Vermögensanlage
erwarten:
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Ertrag. |
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Sicherheit. |
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Verfügbarkeit.
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Hinzu kommt bei
Aktienfonds noch ein zusätzlicher Effekt:
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Service.
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Denn Aktienfonds bündeln
ein Paket ausgewählter Aktien und erledigen für Sie das professionelle
Management.
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Ihre
Frage: Was unterscheidet Aktienfonds von anderen Formen der Kapitalanlage?
Das Besondere der Aktien ist: Sie sind Beteiligungspapiere. Das
unterscheidet sie von den meisten anderen Kapitalanlagen. Das macht ihren
spezifischen Reiz aus.
Mit Aktien erwerben Sie eine direkte Beteiligung an einer
Aktiengesellschaft. Sie sind beteiligt
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an ihren Sachwerten, |
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an ihrer
unternehmerischen Substanz (ihrem Know-how, zum Beispiel ihrer
Marktgeltung, ihrer Managementqualität), |
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an ihrer Expansion, |
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an ihren Gewinnen.
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Ihre
Frage: Was versteht man unter Diversifikation?
Um Gewinnchancen zu optimieren und Risiken zu minimieren, gibt es ein
simples Rezept. Es heißt mit einem Wort:
Mischung! Fachleute nennen dies Diversifikation.
Man kaufe Aktien zahlreicher Unternehmen aus verschiedenen Branchen,
kombiniere Standard- mit Nebenwerten, investiere in aussichtsreichen Ländern
und Regionen, bilde womöglich ein paar Anlageschwerpunkte, setze
gegebenenfalls ausgewählte derivative Instrumente ein und lasse die
Papiere arbeiten.
Der Effekt:
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Gewinne addieren
sich, |
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Risiken in einem
Bereich werden durch Chancen in einem anderen ausgeglichen. |
Tatsächlich operieren
Profis nach dieser Methode - und haben damit glänzende Erfahrungen
gemacht.
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Ihre
Frage: Welche Arten von Investmentfonds gibt es?
Je nach der Zusammensetzung des Fondsvermögens unterscheidet man
verschiedene Arten von Investmentfonds. Ihre Anlagemöglichkeiten sind
folglich unbegrenzt: Sie wählen zwischen den zahlreichen angebotenen
Fonds und lassen Ihr Geld arbeiten, wo Sie die größten Chancen sehen.
Aktienfonds: Sie setzen sich aus einer Vielzahl verschiedener
Aktien zusammen. Und zwar gibt es unter anderem: Deutsche Aktienfonds (mit
vorwiegend deutschen Werten) und Internationale Aktienfonds (mit überwiegend
internationalen Werten).
Rentenfonds: Sie bestehen aus
zahlreichen fest- oder variabel verzinslichen Wertpapieren verschiedener
Art mit unterschiedlichen Zinssätzen und Laufzeiten. Dabei unterscheidet
man zum Beispiel zwischen Deutschen Rentenfonds (mit dem Anlageschwerpunkt
Rentenwerte deutscher Emittenten) und Internationale Rentenfonds (mit dem
Anlageschwerpunkt internationale Rentenwerte).
Gemischte Fonds: Sie investieren das
Geld ihrer Anleger mal stärker in Aktien, mal mehr in verzinslichen
Wertpapieren, wobei der jeweilige Anteil am Fondsvermögen nach der
aktuellen Markteinschätzung schwanken kann.
Geldmarktfonds: Sie legen ihre Gelder
in Geldmarktpapieren oder einlagengesicherten Bankguthaben zu Konditionen
an, die sonst nur Großanleger erhalten.
Offene Immobilienfonds: Sie bestehen überwiegend aus gewerblich
genutzten Immobilien und werden von Grundstücks-Investment-Gesellschaften
verwaltet. Sie werden offene Fonds genannt, weil die Zahl der Anleger und
der Objekte nicht beschränkt ist. So werden kontinuierlich Fondsanteile
ausgegeben beziehungsweise zurückgenommen.
Spezielle Fonds: Sie pflegen die Anlage in bestimmten Bereichen, denen
das Fondsmanagement eine besonders günstige Entwicklung zutraut. Das können
zum Beispiel sein: Aktien bestimmter Branchen und Regionen,
festverzinsliche Wertpapiere mit bestimmter Ausstattung.
Altersvorsorge-Sondervermögen (AS-Fonds): Sie sind speziell auf die
Altersvorsorge ausgerichtete Investmentfonds mit einer Mischung aus
Aktien, Immobilien und Rentenwerten. Sie kombinieren Erfahrungen aus dem
Ausland mit den Vorzügen des deutschen Investmentrechts – hohes
Anlegerschutzniveau, hohe Transparenz und Flexibilität.
Dachfonds: Sie investieren ihr Fondsvermögen in andere Fonds
(Unterfonds). Die Auswahl der entsprechenden Fonds trifft das
Fondsmanagement. Dachfonds sind für Anleger attraktiv, die auch mit
kleineren Anlagebeträgen den Komfort einer standardisierten Vermögensverwaltung
nutzen möchten. Dachfonds hat der Gesetzgeber mit dem 3. Finanzmarktförderungsgesetz
am 1. April 1998 eingeführt.
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Ihre
Frage: Wie kommt es eigentlich, dass die Preise für Fonds schwanken?
Der Markt für Aktien ist die Börse:
Angebot und Nachfrage treffen aufeinander, im Wechselspiel zwischen beiden
Parteien bildet sich der Preis der Aktie – ihr Kurs. Dabei gelten die
gleichen logischen Gesetze der Preisbildung, wie auf jedem vergleichbaren
Markt:
Große Nachfrage führt zu steigenden Preisen.
Geringe Nachfrage führt zu fallenden Preisen.
Großes Angebot führt zu fallenden Preisen.
Geringes Angebot führt zu steigenden Preisen.
Die „Gretchenfrage“ ist: Welche Faktoren beeinflussen Angebot und
Nachfrage?
Es gibt zahlreiche Erklärungen; unter anderem gehören dazu:
Die Einschätzung der
gesamtwirtschaftlichen Situation, Konjunkturprognosen, Perspektiven
einzelner Branchen, politische und soziale Einflüsse.
Auf einen gemeinsamen Nenner gebracht, verdichten sich sämtliche Erwägungen
jedoch in der Frage:
Was traut man der jeweiligen Aktiengesellschaft zu, welche
Rendite-Erwartungen kann man an sie knüpfen?
Die Antwort entscheidet über Kauf oder Verkauf bzw. Nachfrage oder
Angebot.
Um diese Entscheidung treffen und Prognosen über die zukünftige
Kursentwicklung stellen zu können, sind Voraussetzung:
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Profunde Kenntnisse
der Aktiengesellschaften, der Branchen, der ökonomischen
Rahmenbedingungen, |
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Sensibles
Einfühlungsvermögen in die „Stimmung“ des Marktes. |
Dies ist
Sache von Profis, die über Erfahrung und das erforderliche
Instrumentarium verfügen.
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Ihre
Frage: Wieso kann ich mit dem Kauf von Investmentfondsanteilen mein Geld
breit streuen?
Es werden Hunderte verschiedener Aktien angeboten: Wie soll der Laie
Chancen und Risiken gegeneinander abwägen, welche Aktien soll er kaufen
...?
Am Markt sind Tausende festverzinslicher Wertpapiere unterschiedlicher Art
mit unterschiedlichen Zinsen und Laufzeiten: Wie kann sich der Interessent
einen Überblick verschaffen, welche soll er unter welchen Gesichtspunkten
erwerben ...?
Nicht anders stellt sich die Situation bei der Auswahl von
Geldmarktpapieren oder bei der Investition in Gewerbeimmobilien dar.
Der Investmentfonds liefert die Lösung!
Die Investment-Gesellschaft (=Kapitalanlagegesellschaft) bildet z.B. aus
zahlreichen ausgewählten Wertpapieren – Aktien, Festverzinslichen –
oder aus anderen Vermögensgegenständen einen Fonds. Die Auswahl erfolgt
durch erfahrene Experten nach dem Prinzip der gesunden Ertrags- und
Risikomischung. Das heißt: Die Papiere sollen sich hinsichtlich
Ertragschancen und eventueller Risiken so ergänzen, dass der Anleger gute
Erträge bei möglichst hoher Sicherheit erzielt.
Die Vermögensgegenstände, die zu einem Fonds gehören, sind das
Fondsvermögen. Dieses Fondsvermögen teilt die Investment-Gesellschaft in
viele Anteile auf und gibt darüber Anteilscheine – auch Zertifikate
genannt – aus.
Mit dem Kauf eines Investmentzertifikats erwirbt der Anleger somit einen
bestimmten Anteil am Fondsvermögen – an den Aktien und verzinslichen
Wertpapieren, die sich im Fonds befinden: an ihrem Wert, den laufenden
Erträgen, den realisierten Kursgewinnen.
Der Investmentfonds erschließt Ihnen die Möglichkeit, Ihr Geld breit
gestreut in ausgewählten Wertpapieren am Geldmarkt, oder in Immobilien
anzulegen und damit alle Chancen dieser interessanten Vermögensanlage
auszuschöpfen.
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Ihre
Frage: Wieso sollte ich einen Aktienfonds kaufen und nicht direkt in
einzelne Aktien investieren?
Die Direktanlage in Aktien ist gewiss eine attraktive Vermögensanlage. Für
den Laien jedoch birgt sie häufig Probleme.
1) Der Kapitaleinsatz.
Um eine einigermaßen tragfähige Mischung zusammen zu stellen, muss man
viel Geld investieren – mehr, als die meisten besitzen.
2) Die Auswahl und Mischung.
Die Auswahl und Mischung der „richtigen“ Papiere verlangt neben Zeit
auch Kompetenz, Marktübersicht, Flexibilität – professionelles Wissen
also.
Sie vermeiden diese Probleme und sichern sich dennoch sämtliche Vorteile
der Vermögensanlage in Aktien durch die Entscheidung für Aktienfonds.
Aktienfonds funktionieren so:
Eine Fonds-Gesellschaft – in der Fachsprache Kapitalanlagegesellschaft
genannt – bildet aus Aktien vieler ausgewählter Aktiengesellschaften
einen Fonds.
Die Auswahl der Papiere und Überprüfung der Mischung erfolgt durch
erfahrene Experten nach dem Prinzip der „gesunden Ertrags- und
Risiokomischung“.
Das bedeutet: Die Aktien
sollen sich hinsichtlich Ertragschancen und möglicher Risiken derart ergänzen,
dass der Fonds gute Erträge bei hoher Sicherheit erzielt.
Sie, als Anleger, kaufen Anteile dieses Fonds – sogenannte Zertifikate
– und sind damit an allen Aktien des Fondsvermögens beteiligt: an ihrem
jeweiligen Kurswert, ihren laufenden Erträgen, ihren Wachstumschancen.
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